Der ideale Basisknoten, den jeder beherrschen sollte: der Four-in-Hand. Einfacher geht es kaum – perfekt für Anfänger und vielseitig einsetzbar. Dieser elegante Knoten gehört zum Standardrepertoire und passt zu fast jedem Anlass.

Four in Hand

- Legen Sie die Krawatte um den Kragen herum mit dem breiten Ende auf der rechten Seite und dem schmalen Ende etwas oberhalb des Bauchnabels. Die genaue Höhe hängt von Ihrer Statur und der Dicke der Krawatte ab. Verwenden Sie nur das breite Ende beim Binden der Krawatte.

- Legen Sie das breite Ende horizontal über das schmale Ende der Krawatte.

- Führen Sie das breite Ende horizontal hinter dem schmalen Ende der Krawatte entlang.

- Legen Sie das breite Ende vorne über das schmale Ende nach links.

- Führen Sie das breite Ende durch die Halsschlinge.

- Stecken Sie das breite Ende durch den Knoten auf der Vorderseite der Krawatte.

- Ziehen Sie den Knoten fest, indem Sie das breite Ende nach unten ziehen, und platzieren Sie den Knoten nach Belieben.
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- Ergebnis: Schlanker, spitz zulaufender, leicht asymmetrischer Knoten. Dies sorgt für eine verspielte und moderne Ausstrahlung. Durch den schmalen Knoten wirkt Ihr Hals optisch länger.
- Anlass: Der Four in Hand eignet sich hervorragend zu geschäftlichen Anlässen und ist auch bei weniger formellen Gelegenheiten Ihr idealer Partner. Sowohl normale Seidenkrawatten als auch etwas dickere Wollkrawatten oder Strickkrawatten eignen sich hervorragend zum Binden des Four in Hand, da der Knoten nicht zu voluminös ist. Nicht empfehlenswert ist er bei Hemden mit zu weit auseinanderstehenden Kragenspitzen.
- Schwierigkeitsgrad: * (1 von 5)
Herkunft des Four in Hand
Der Four in Hand war der erste Krawattenknoten, der rund 1860, als die Krawatte im Britischen Reich zum Ersten Mal gebunden wurde, vielfach zum Einsatz kam. Beim Ursprung des Namens scheiden sich die Gemüter. Vielfach wird angenommen, dass der Name zu danken ist an die Mitglieder des gleichnamigen Herrenclubs aus London. Diese Herren bevorzugten diesen schmalen Krawattenknoten und haben diese darum nach Ihrem Club benannt. Eine andere Theorie ist, dass der Name abgeleitet wurde von der Art und Weise mit der die Kutscher aus dieser Zeit die Zügel der Pferde knoteten. Andere denken, dass die Kutscher Ihre Schals auf diese Art gebunden haben. Der tatsächliche Ursprung ist also bis dato noch nicht geklärt.